Analyse

Erst der Wert.
Denn der Kurs folgt.

Keine Meinung zum Markt, sondern Bewertung. Mit Blick auf Fundamentaldaten, Makro und Megatrends. Quantifizierbar. Belegt.

Fünfzehn Analysten, 50.000 beobachtete Werte, 600 in der laufenden Analyse. Was dabei herauskommt, erscheint in sieben Börsendiensten bei GeVestor und im Investor-Verlag. Das Standardwerk, die Aktien-Analyse, erscheint seit 1992 — bankenunabhängig, ohne Emittent und ohne Vertrieb im Rücken.

Jeder Wert durchläuft dieselben drei Schritte: erst die Soft Facts — Burggraben, Marke, Management. Dann die Hard Facts — Kennzahlen mit festen Schwellen, über zehn Jahre geprüft. Erst zuletzt die Bewertung. Wer mit dem Preis anfängt, findet billige Unternehmen. Wer mit der Qualität anfängt, findet gute — und wartet auf den Preis.

Nachprüfbar ist das an drei Dingen: Primärquellen statt Zusammenfassungen, offengelegte Annahmen statt fertiger Ergebnisse, und zu jeder Einschätzung die ausgeschriebene Gegenposition. Dazu eine Renditereihe, die 22 Jahre zurückreicht.

Ein Research — sieben Börsendienste, ein Live-Kommentar und zwei kostenfreie Telegramme

Fünfzehn Analysten · 50.000 beobachtete Werte · 600 in der laufenden Analyse

Titel und RhythmusWorauf er antwortet
Die Aktien-Analyse16 Ausgaben im JahrDas Standardwerk der Aktienanalyse im deutschsprachigen Raum: 600 Werte aus 40 Branchen, jeder nach denselben drei Schritten geprüft und benotet. Wer wissen will, was ein Unternehmen wert ist, schlägt hier nach. Bankenunabhängig seit 1992 (ISSN 0944-7598).
Dr. Siegerts Premium-DepotdienstagsQualitätswerte, früh erkannt und lange gehalten — gekauft mit Sicherheitsmarge. Das Kurspotenzial entsteht dort, wo künftiges Wachstum nachvollziehbar bewertet ist und der Kurs diese Rechnung noch nicht eingeholt hat.
Dr. Siegerts Dividenden-DossierdienstagsEinkommen aus dem Depot: Value-Werte mit hoher Dividendenrendite und steigender Ausschüttung, geprüft darauf, ob der freie Cashflow sie trägt. Dazu ein zweites Depot für Titel mit zusätzlicher Chance.
Dr. Siegerts Strategisches Investierenab Ende Oktober 2026Der Dienst, der Unternehmen und Makro verbindet: Welche Strömungen bewegen die Börse — und kann unser Depot darauf antworten?
High-Performance-DepotdonnerstagsWert als Fundament, Trend als Zeitpunkt, Strategie als Katalysator, Hebel als Verstärker: bewertete Qualitätsaktien mit neuem Momentum, gehebelt über Faktor-Zertifikate. Jede Position mit fester Stopp-Marke.
Hedgefonds-MilliardärdonnerstagsFür Anleger, die Bewegung suchen statt Sitzfleisch: Optionsscheine und Mini-Futures auf Situationen, in denen Fundamentaldaten, Charttechnik und Makrolage zusammenfallen. Jede Position mit Einstieg, Ziel und Stopp.
1000 %-Traderquartalsweise EmpfehlungenDrei Analysten, zehn Empfehlungen im Quartal: je drei von Dr. Gregor Bauer, Daniel Wilhelmi und Dr. Siegert, dazu eine gemeinsame. Drei Handschriften in einem Dienst.
Dividenden-Telegrammmindestens 4× pro WocheWas heute bei den Ausschüttungen passiert — Termine, Erhöhungen, Kürzungen. Kurz genug für die Kaffeepause, und kostenfrei.
Value-Telegrammmindestens 4× pro WocheWas gerade unter seinem Wert gehandelt wird, in Kurzform. Der einfachste Weg, die Arbeit kennenzulernen — kostenfrei.
Capital Callwöchentlich, meist donnerstagsEinordnung in Echtzeit: die Lage an den Märkten, live kommentiert, mit Fragen aus dem Publikum.

Was sie verbindet

Alle Titel entstehen aus demselben Research und derselben Prüfung. Sie unterscheiden sich darin, welches Ziel sie verfolgen — Wert, Ertrag oder Bewegung — und wie viel Risiko dafür zugelassen wird.

Bezug

Ausschließlich über den jeweiligen Verlag. Diese Website verkauft nichts und erhält keine Vergütung für Abschlüsse. Die Titelübersicht steht bei GeVestor und beim Investor-Verlag.

Ein Kurs ist keine Bewertung, sondern ein Preis. Er sagt, was heute gezahlt wird, nicht, was dahintersteht. Die Arbeit besteht darin, beide Größen auseinanderzuhalten — und die Stelle zu finden, an der die Erzählung über ein Unternehmen von seinen Zahlen nicht mehr gedeckt ist.

Die Systematik: drei Schritte

Hinter jedem dieser Titel steht dieselbe Prüfung. Sie beginnt nicht beim Kurs, sondern beim Geschäftsmodell — und der Preis kommt zuletzt. Was die Titel unterscheidet, kommt erst danach.

Drei Schritte — und der dritte kommt zuletzt

1. Soft Facts Burggraben, Marke, Management 2. Hard Facts Rendite, Marge, Bilanz, Cashflow 3. Bewertung innerer Wert und Sicherheitsmarge Wer Schritt drei zuerst macht, kauft billige Unternehmen statt guter 1. Soft Facts Burggraben, Marke, Management 2. Hard Facts Rendite, Marge, Bilanz, Cashflow 3. Bewertung innerer Wert und Sicherheitsmarge Wer Schritt drei zuerst macht, kauft billige Unternehmen statt guter
Die Reihenfolge ist die halbe Methode. Erst wird geprüft, ob das Unternehmen taugt — und zwar ohne einen Blick auf den Kurs. Der Preis kommt zuletzt, und er entscheidet nur noch darüber, ob gekauft wird, nicht ob das Unternehmen gut ist.

Schritt 1: Soft Facts — die zehn Fragen

Am Anfang steht keine Kennzahl, sondern das Geschäftsmodell. Zehn Fragen, die sich aus keiner Bilanz beantworten lassen — und die darüber entscheiden, ob die Bilanz überhaupt einen Blick wert ist.

  1. Ist das Unternehmen einfach zu verstehen?
  2. Hat es eine beständige Firmengeschichte?
  3. Werden die Produkte dringend benötigt — und gibt es direkten Ersatz?
  4. Gibt es einfache Expansionsmöglichkeiten?
  5. Handelt das Management aktionärsfreundlich?
  6. Besteht eine hohe Kundenbindung?
  7. Gibt es wiederkehrende Einnahmen?
  8. Hat das Unternehmen eine starke Marke?
  9. Besteht eine monopolartige Stellung?
  10. Gibt es ernstzunehmende Restriktionen?

Der Kern dieser zehn Fragen ist der Burggraben: jener Vorsprung, der ein Unternehmen davor schützt, dass ein gut finanzierter Angreifer ihm das Geschäft wegnimmt. Eine Marke, die niemand kopieren kann. Ein Standard, an den sich eine ganze Branche gewöhnt hat. Wechselkosten, die den Kunden im Maße der Jahre teurer werden. Wo der Graben fehlt, nützt die beste Kennzahl nichts — sie beschreibt dann nur die Vergangenheit.

Schritt 2: Hard Facts — die Kennzahlen

Erst wenn das Geschäftsmodell trägt, kommen die Zahlen. Geprüft wird über zehn Jahre, nicht über ein Quartal, und in fünf Gruppen: Was verdient das Unternehmen, wie viel davon wird zu Geld, wie stabil steht die Bilanz, woher kommt das Wachstum — und was geschieht mit dem Gewinn.

KennzahlBerechnungMaßstab
Ertragskraft
BruttomargeRohertrag / Umsatzüber zehn Jahre stabil
EBIT-Margeoperatives Ergebnis / Umsatzstabil oder steigend
UmsatzrenditeGewinn / Umsatz> 20 %
EigenkapitalrenditeGewinn / Eigenkapital> 30 %
GesamtkapitalrenditeGewinn / Bilanzsummeim Branchenvergleich vorn
Cashflow
Cashflow-MargeCashflow / Umsatz> 15 %
Free-Cashflow-Margefreier Cashflow / Umsatzhoch und beständig
Cash-Conversionfreier Cashflow / Nettogewinn> 100 % — Gewinn wird zu Geld
Sachinvestitionenim Verhältnis zum Cashflow< 40 %
Bilanz und Stabilität
EigenkapitalquoteEigenkapital / Bilanzsumme> 30 %
Nettoverschuldungim Verhältnis zum EBITDAunter 1 — gemessen am schlechten Jahr
Zinsdeckungoperatives Ergebnis / Zinsaufwandein Vielfaches, nicht ein Faktor
Wachstum
Operatives WachstumErgebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit> 10 %
Umsatzwachstumüber zehn Jahre, nicht über ein Quartalaus eigener Kraft, nicht durch Zukäufe
Cashflow-Wachstumfreier Cashflow über zehn Jahreschneller als der Umsatz
Was mit dem Gewinn geschieht
Einbehaltene GewinneAnteil, der im Unternehmen bleibt> 50 %
Verzinsung der einbehaltenen GewinneZuwachs je zurückbehaltenem Eurohöher als die Alternativanlage
DividendenpolitikHistorie, Quote und Deckunggedeckt durch freien Cashflow
AktienzahlEntwicklung über zehn Jahresinkend — und zu günstigen Kursen

Entscheidend ist die Beständigkeit, nicht der Spitzenwert. Ein einzelnes starkes Jahr sagt wenig; zehn Jahre über der Schwelle sagen, dass ein Geschäftsmodell und kein Sondereffekt dahintersteht. Umgekehrt zeigt ein Unternehmen, das über zehn Jahre in dieselben Filter fällt, ein Muster — und keinen Ausreißer.

Der Kurs schwankt. Der Wert nicht.

Der innere Wert ist das Ergebnis der Analyse: Woraus entsteht der Ertrag, wie stabil ist er, wer könnte ihn wegnehmen. Er steigt langsam, mit dem Unternehmen. Der Kurs bildet ab, was der Markt heute darüber denkt — und der Markt denkt in Stimmungen.

Was der Markt heute zahlt — und was das Unternehmen wert ist

Zeit Innerer Wert Kurs Kurs über Wert — hier wird verkauft Kurs unter Wert — hier wird gekauft Innerer Wert Kurs Zeit Kurs über Wert — hier wird verkauft Kurs unter Wert — hier wird gekauft
Schematische Darstellung. Der innere Wert steigt mit dem Unternehmen — langsam und selten sprunghaft. Der Kurs bildet die Stimmung ab. Die Differenz zwischen beiden ist die Sicherheitsmarge, und sie ist der einzige Schutz, den ein Anleger selbst herstellen kann.

Daraus folgt die Regel, die in allen Titeln gilt: Gekauft wird unter dem Wert, verkauft wird darüber. Nicht, weil ein Kurs gefallen ist — sondern weil der Abstand zum Wert groß genug ist, um Irrtum zu vertragen.

Schritt 3: Bewertung — was ist das Unternehmen wert?

Auch für ein hervorragendes Unternehmen kann man zu viel bezahlen. Der dritte Schritt fragt nicht, ob die Aktie gut ist, sondern ob der Preis stimmt.

Es gibt nicht die Bewertung. Jedes Verfahren beleuchtet eine andere Seite desselben Unternehmens, und keines ist für sich genommen die Wahrheit. Deshalb wird jeder Wert durch mehrere Verfahren geschickt — und erst das Bild, das sie zusammen ergeben, zählt.

VerfahrenWorauf es abstellt
Graham-FormelGewinn je Aktie und erwartetes Wachstum, normiert auf das Zinsniveau. Schnell, grob, unbestechlich.
Ertragswert über das KGVGewinn je Aktie gegen das eigene historische Kurs-Gewinn-Verhältnis — was das Unternehmen dem Markt früher wert war.
Ertragswert über die EigenkapitalrenditeWie viel Ertrag das eingesetzte Eigenkapital erzeugt — besonders aussagefähig bei kapitalintensiven Geschäften.
Owner EarningsBuffetts Maß: Gewinn plus Abschreibungen minus dem, was investiert werden muss, um den Bestand zu halten. Strenger als der freie Cashflow.
Discounted CashflowAlle künftigen Zahlungsströme, abgezinst auf heute. Das genaueste Verfahren — und das empfindlichste gegenüber den Annahmen.
Kurs zu freiem CashflowGegen den eigenen Zehnjahresmedian: Wird das Unternehmen gerade anders bewertet als üblich, und warum?
Unternehmenswert zu EBITDAUnabhängig von Kapitalstruktur und Steuersatz — der Vergleich über Grenzen und Rechtsformen hinweg.
Freie Cashflow-RenditeGegen die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen: Was bringt die Aktie, wenn das Unternehmen nie wieder wächst?
DividendendiskontFür Ausschüttungswerte: der Barwert dessen, was tatsächlich beim Aktionär ankommt.
Substanz- und BuchwertBei zyklischen Unternehmen die verlässlichere Größe — dort, wo der Gewinn selbst vom Zyklus abhängt.

Warum ein niedriges KGV das Gegenteil sagen kann

Weil die Kennzahl einen Gewinn ins Verhältnis setzt, der selbst vom Zyklus abhängt. Am Hochpunkt wirkt das Unternehmen billig, weil der Ertrag gerade sein Maximum erreicht — und am Tiefpunkt teuer, obwohl es das nicht ist.

Am Gewinnhöhepunkt sieht ein Zykliker am billigsten aus — und ist es am wenigsten

ein Konjunkturzyklus Gewinn KGV KGV am tiefsten — wirkt billig KGV hoch oder sinnlos — wirkt teuer Gewinn KGV ein Konjunkturzyklus am Hochpunkt: KGV am tiefsten — wirkt billig am Tiefpunkt: KGV hoch oder sinnlos — wirkt teuer
Schematischer Verlauf, keine konkreten Werte. Im Abschwung steigt das Kurs-Gewinn-Verhältnis, während sich das Unternehmen normalisiert; am Tiefpunkt wird es bei Verlusten negativ und damit unbrauchbar.

Halbleiter, Rohstoffe, Chemie, Schifffahrt, Bau: In diesen Branchen kehrt die Kennzahl ihre Aussage regelmäßig um. Tragfähiger sind Größen, die den Zyklus überspannen — das Verhältnis zum Buchwert, die Bewertung am durchschnittlichen Ergebnis mehrerer Jahre, die Investitionsquote im Verhältnis zur Abschreibung und der Verschuldungsgrad gemessen am Ergebnis eines schlechten Jahres, nicht eines guten. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, was ein zyklisches Unternehmen verdient, sondern ob es den nächsten Tiefpunkt aus eigener Kraft übersteht.

Jedes einzelne Verfahren hängt an seinen Annahmen — und ist damit genau das, wovor diese Seite an anderer Stelle warnt: ein Ergebnis, das an der Eingabe hängt. Deshalb wird jedes zusätzlich in drei Szenarien gerechnet — pessimistisch, neutral, optimistisch. Am Ende steht keine Zahl, sondern eine Spanne. Was zählt, ist, wo sich die Ergebnisse häufen — und wie viele von ihnen beim heutigen Kurs noch eine Sicherheitsmarge lassen. Liegt der Kurs unter der gesamten Spanne, braucht es keine Diskussion über die richtige Methode.

Und die Marge muss groß sein. Liegt der Kurs weniger als zehn Prozent unter dem inneren Wert, gilt das nicht als Sicherheitsmarge, sondern als Rundungsfehler.

Was jeder Titel zusätzlich tut

Die drei Schritte sind in jedem Titel dieselben, weil in jedem Titel Value gemacht wird — auch dort, wo am Ende ein Hebelprodukt steht. Was sich unterscheidet, setzt darauf auf: ein zusätzlicher Filter, ein anderer Horizont, ein anderes Instrument, ein anderes zugelassenes Risiko. Kein Titel überspringt die Grundlage, um schneller zu sein.

Eine Grundlage, fünf Aufbauten

Schritt 1 bis 3 · Value Soft Facts, Hard Facts, innerer Wert — in jedem Titel gleich, ohne Ausnahme Ertrag gedeckte Dividende Konzentration wenige Werte Timing Ausbruch und Trend Hebel Zertifikate, Scheine Allokation welche Klasse trägt Die Individualisierung je Dienst — sie kommt oben drauf, sie ersetzt nichts Schritt 1 bis 3 · Value Soft Facts, Hard Facts, innerer Wert — in jedem Titel gleich, ohne Ausnahme Ertrag gedeckte Dividende Konzentration wenige Werte Timing Ausbruch und Trend Hebel Zertifikate, Scheine Allokation welche Klasse trägt Die Individualisierung je Dienst — sie kommt oben drauf, sie ersetzt nichts
Die Basis ist in allen Titeln dieselbe, weil in allen Titeln Value gemacht wird: erst das Geschäftsmodell, dann die Zahlen, dann der Preis. Was darauf aufsetzt, richtet sich nach dem Ziel des jeweiligen Dienstes — planbarer Ertrag, ein konzentriertes Depot, der richtige Zeitpunkt, ein Hebel darauf oder die Frage, welche Anlageklasse gerade trägt.
TitelWas oben drauf kommtHorizont
Die Aktien-AnalyseDas Universum wird eingedampft: aus dem gesamten beobachteten Bestand bleiben 600 Werte, von denen jeder mit mehreren hundert Einzelfakten hinterlegt ist — vom Geschäftsmodell bis zu zehn Jahren Kennzahlen. Das Archiv reicht dreißig Jahre zurück.16 Ausgaben im Jahr
Premium-DepotKonzentration statt Streuung: rund zwanzig Qualitätsaktien mit hoher Eigenkapitalquote und belegter Marktstellung, mit Schwerpunkt auf Ertragswerten. Ein Wachstumswert kommt nur ins Depot, wenn der Abstand zum inneren Wert das künftige Wachstum bereits mitbezahlt hat. Gehalten wird, solange die Begründung trägt.langfristig
Dividenden-DossierDie Ausschüttung wird selbst zum Prüfgegenstand — Rendite und Wachstum der Dividende, Ausschüttungsquote, Deckung durch den freien Cashflow. Neben dem Kerndepot ein zweites für Titel mit zusätzlicher Chance.planbarer Ertrag
Strategisches InvestierenEine Ebene darüber: Zins, Energie, Geopolitik und Technologie wirken gleichzeitig und ziehen nicht in dieselbe Richtung. Der Dienst ordnet diese Strömungen und bildet sie im Depot ab — als Antwort auf eine multipolare Lage, nicht als Untergangsszenario.ab Ende Oktober 2026
High-Performance-DepotAuf die Bewertung kommt der Zeitpunkt: gesucht werden Werte kurz vor dem Ausbruch, umgesetzt über Faktor-Zertifikate mit Hebel drei bis fünf — jede Position mit fester Stopp-Marke.Monate
Hedgefonds-MilliardärFundamentaldaten, Charttechnik und Makrolage zusammen; umgesetzt über Optionsscheine, Mini-Futures und ETCs. Bis zu dreißig gleichgewichtete Positionen, jede mit Einstieg, Zielkurs und Stopp.Wochen bis Monate
1000 %-TraderDrei Analysten, drei Handschriften: Je drei Empfehlungen von Dr. Gregor Bauer, Daniel Wilhelmi und Dr. Siegert, dazu eine gemeinsame, bei der alle drei Blickwinkel zusammenkommen. Zehn Empfehlungen, jede mit ihrer eigenen Begründung.quartalsweise

Hebelprodukte können zum Totalverlust führen. In den beiden Trading-Diensten greift der Stopp in der Regel zwischen −50 und −60 Prozent.

Drei Arten, eine Aktie zu beurteilen

Die meisten Urteile über eine Aktie sind eines von dreien. Nur das dritte schaut nach vorn — und nur das dritte lässt sich widerlegen.

Wer urteiltWie das Urteil entstehtBefund
Der KursgläubigeDer Kurs steigt, also ist die Aktie gut. Der Kurs fällt, also ist sie schlecht. Er schaut zurück und hält es für einen Blick nach vorn.naiv
Der KennzahlengläubigeDie Kennzahlen sind gut, also ist die Aktie gut — ohne die Frage, woher die Zahlen kommen und wie lange sie halten. Er schaut auf heute.zu oberflächlich
Der Value-InvestorDie Kennzahlen sind gut — wie lange noch, und warum? Schwache Zahlen können eine gute Aktie sein, starke eine schlechte. Er schaut nach vorn und benennt, was seine Einschätzung widerlegen würde.belastbar

Der Unterschied ist nicht der Aufwand, sondern die Richtung der Frage. Nur das dritte Urteil lässt sich widerlegen — und nur deshalb ist es überhaupt etwas wert.

Was eine Analyse von einer Meinung trennt

Primärquellen. Geschäftsberichte, Anhänge, Ad-hoc-Mitteilungen, Beteiligungsmeldungen, Prospekte. Nicht die Zusammenfassung eines Dritten, der bereits ausgewählt hat, was wichtig ist. Was im Anhang steht, steht dort meistens aus einem Grund.

Offengelegte Annahmen. Jede Bewertung beruht auf Annahmen über Wachstum, Marge und Kapitalkosten. Sie gehören in den Text, weil sich sonst nicht prüfen lässt, ob das Ergebnis an der Sache liegt oder an der Eingabe. Genau dafür stehen die drei Szenarien je Methode.

Die ausgeschriebene Gegenposition. Zu jeder Einschätzung gehört, was gegen sie spricht und unter welchen Umständen sie falsch wäre. Eine Analyse ohne benannte Widerlegungsbedingung ist eine Meinung mit Tabellen.

Diese Perspektive stammt aus der Untersuchung von Leerverkaufsattacken. Wer nachvollzieht, wie Angreifer die Schwachstelle in der Selbstdarstellung eines börsennotierten Unternehmens suchen, sieht dieselben Stellen auch dann, wenn niemand angreift.

Und in Ihrem Fall?

Eine Analyse nützt nur dem, der sie zur rechten Zeit liest.

Die Arbeit erscheint in sieben Börsendiensten — dort steht, welcher Wert wann gekauft und wann wieder verkauft wurde, mit Begründung und mit Gegenposition. Wer statt einer Publikation eine Struktur für das eigene Vermögen sucht, findet sie an anderer Stelle.

Vermögen strukturieren lassen

Der Beleg

Woran sich die Methode messen lässt

Eine Methode, die nur in guten Jahren funktioniert, ist keine. Deshalb steht hier die vollständige Jahresreihe der Aktien-Analyse — einschließlich der vier Jahre, in denen sie Geld verloren hat. Die Zahlen betreffen ausschließlich diesen einen Dienst; die übrigen Titel haben eigene Ergebnisse, die hier nicht dargestellt sind.

Die Aktien-Analyse erscheint seit 1992 und ist seither das Standardwerk der bankenunabhängigen Aktienanalyse im deutschsprachigen Raum — ohne Emittent und ohne Vertrieb im Rücken, ununterbrochen und unter eigener ISSN. Die Renditereihe beginnt Ende 2003 unter Volker Gelfarth, der den Dienst geprägt hat und zum Mentor von Dr. Siegert wurde; seit Dezember 2013 wird die Messung von einem beaufsichtigten Institut geprüft — der CONQUEST Investment Advisory AG.

Dr. Bastian Siegert kam 2010 als Analyst dazu und verantwortet den Dienst seit 2022 als Chefanalyst. Dass die Zahlen über zwei Jahrzehnte und über einen Wechsel an der Spitze hinweg tragen, ist der eigentliche Beleg: Das Ergebnis kommt aus der Systematik, nicht aus der Handschrift eines Einzelnen.

+1.551 %Aktien-Analyse, 2004 bis 2025
13,6 %pro Jahr — DAX 8,6 %, S&P 500 10,7 %
18 von 22Jahren im Plus
4Verlustjahre — jedes aufgeholt

Damit die Zahl einen Maßstab hat, steht daneben, was in derselben Zeit ohne Auswahl zu holen war: der DAX als Performanceindex und der S&P 500 als Total-Return-Index — beide also einschließlich wiederangelegter Dividenden, damit verglichen wird, was vergleichbar ist. Beide Indizes kommen auf rund die Hälfte des Endwerts. Entscheidend ist dabei nicht ein gutes Jahr, sondern wie oft: In 14 der 22 Jahre lag die Aktien-Analyse vor dem DAX, in 14 vor dem S&P 500.

150.000 100.000 50.000 0 2003 2008 2013 2018 2025 DAX 61.800 € S&P 500 93.800 € Aktien-Analyse 165.200 € Aktien-Analyse 165.200 € S&P 500 93.800 € DAX 61.800 € 150.000 100.000 50.000 0 2003 2008 2013 2018 2025
Depotwert der Aktien-Analyse zum Jahresende gegen DAX (Performanceindex) und S&P 500 (Total-Return-Index, in US-Dollar). Ohne Kosten und Steuern.
JahrAktien-AnalyseDAXS&P 500
2004+34,7 %+7,3 %+10,9 %
2005+26,1 %+27,1 %+4,9 %
2006+15,4 %+22,0 %+15,8 %
2007+9,4 %+22,3 %+5,5 %
2008−40,6 %−40,4 %−37,0 %
2009+18,0 %+23,8 %+26,5 %
2010+32,6 %+16,1 %+15,1 %
2011−0,7 %−14,7 %+2,1 %
2012+22,0 %+29,1 %+16,0 %
2013+27,2 %+25,5 %+32,4 %
2014+18,4 %+2,7 %+13,7 %
2015+22,7 %+9,6 %+1,4 %
2016+14,0 %+6,9 %+12,0 %
2017+20,6 %+12,5 %+21,8 %
2018−12,9 %−18,3 %−4,4 %
2019+36,2 %+25,5 %+31,5 %
2020+19,0 %+3,5 %+18,4 %
2021+36,9 %+15,8 %+28,7 %
2022−21,1 %−12,3 %−18,1 %
2023+20,5 %+20,3 %+26,3 %
2024+21,3 %+18,8 %+25,0 %
2025+20,8 %+23,0 %+17,9 %
2004–2025+1.551 %+518 %+838 %
pro Jahr+13,6 %+8,6 %+10,7 %

Die Reihe

Die Aktien-Analyse, Depotwert jeweils zum Jahresende. Start Ende 2003 mit 10.000 €; daraus wurden rund 165.000 €. 2026 bis Juli: +19,4 % — DAX +4,9 %, S&P 500 +10,1 %.

Die Kontrolle

Die Performancemessung läuft seit Dezember 2013. Sie wird ebenso wie jede weitere Performance- und Gewinnangabe des Dienstes von der CONQUEST Investment Advisory AG geprüft — einem von der BaFin nach § 15 WpIG beaufsichtigten Wertpapierinstitut, das die deutschen Börsenbriefe systematisch kontrolliert und Abweichungen der Redaktion und der Verlagsleitung anzeigt.

Der Hinweis

Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Kurse schwanken, Verluste sind möglich. Die Indexreihen dienen dem Maßstab, nicht der Werbung: DAX (Performanceindex) und S&P 500 (Total-Return-Index, in US-Dollar und damit ohne Währungseffekt — in Euro gerechnet +906 % beziehungsweise 11,1 % pro Jahr), jeweils Schlussstand zum Jahresende. Alle drei Reihen ohne Kosten, Gebühren und Steuern; ein Index ist nicht investierbar.

Rn. 1Art. 20 MAR · § 3 Abs. 2 WpIG

Was hier nicht stattfindet. Diese Website enthält keine Anlageberatung, keine Anlagevermittlung und keine Finanzportfolioverwaltung. Es werden keine Auskünfte zu einzelnen Wertpapieren und keine Einschätzungen zur persönlichen Anlagesituation erteilt. Alle drei Dienstleistungen erfolgen ausschließlich über die im Impressum genannte Gesellschaft und die dort genannten Partnerinstitute. Die Börsenbriefe sind publizistische Arbeit und folgen den Verhaltensgrundsätzen des Deutschen Presserats zur Finanzmarktberichterstattung.

Woran sich seriöses Research von außen erkennen lässt — und welche Belege dafür hier vorliegen — steht unter Seriosität prüfen.

Häufige Fragen

Was unterscheidet eine Analyse von einer Meinung?

Drei Dinge: Die Quellen sind Primärquellen — Geschäftsberichte, Anhänge, Pflichtveröffentlichungen, nicht Zusammenfassungen Dritter. Die Annahmen stehen im Text, nicht in einer Fußnote, damit das Ergebnis nachgerechnet werden kann. Und zu jeder Einschätzung gehört, was gegen sie spricht und unter welchen Umständen sie falsch wäre. Fehlt eines davon, ist es eine Meinung.

Welche Rendite hat die Aktien-Analyse erzielt?

Von 2004 bis 2025 zusammen +1.551 Prozent, im Schnitt 13,6 Prozent pro Jahr. Aus 10.000 Euro wurden rund 165.000 Euro. 18 der 22 Jahre schlossen im Plus, vier im Minus — das schwächste war 2008 mit −40,6 Prozent. Die Messung läuft seit Dezember 2013 und wird von der CONQUEST Investment Advisory AG geprüft, einem von der BaFin beaufsichtigten Wertpapierinstitut. Zum Vergleich: Der DAX kam im selben Zeitraum auf +518 Prozent oder 8,6 Prozent pro Jahr, der S&P 500 als Total-Return-Index auf +838 Prozent oder 10,7 Prozent pro Jahr. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Warum stehen die Verlustjahre und die Fehlgriffe mit auf der Seite?

Weil eine Methode nur dann beurteilt werden kann, wenn man auch sieht, wann sie nicht funktioniert hat. Die Jahresreihe der Aktien-Analyse steht deshalb vollständig auf dieser Seite — mit allen vier Verlustjahren, darunter 2008 mit −40,6 Prozent. Wer nur die guten Jahre zeigt, zeigt keine Methode, sondern eine Auswahl.

Warum ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei zyklischen Unternehmen irreführend?

Weil es einen Gewinn ins Verhältnis setzt, der selbst vom Zyklus abhängt. Am Höhepunkt des Zyklus ist der Gewinn hoch und das KGV niedrig — das Unternehmen wirkt günstig, obwohl der Ertrag gerade sein Maximum erreicht. Am Tiefpunkt bricht der Gewinn ein und das KGV steigt oder wird negativ, während die Bewertung tatsächlich niedrig ist. Bei Halbleitern, Rohstoffen, Chemie und Schifffahrt kehrt die Kennzahl ihre Aussage regelmäßig um.

Welche Rolle spielt Politik in der Bewertung eines Unternehmens?

Sie verändert die Größen, aus denen ein Wert entsteht. Exportkontrollen schneiden Absatzmärkte ab, Subventionen verschieben Kostenkurven ganzer Branchen, Energiepreise entscheiden über die Marge energieintensiver Produktion, und Regulierung kann ein Geschäftsmodell erlauben oder beenden. Der Ölpreis wirkt über die Inflation auf die Notenbank und über den Zins auf die Bewertung jedes einzelnen Unternehmens.

Welche Aktien analysiert Dr. Bastian Siegert?

Das Team beobachtet rund 50.000 deutsche und internationale Werte; 600 aus 40 Branchen stehen in der laufenden Analyse. Geprüft wird jeder Wert nach denselben drei Schritten — Soft Facts, Hard Facts, Bewertung. Welche Werte am Ende empfohlen werden, steht ausschließlich in den Börsendiensten; auf dieser Website werden keine Auskünfte zu einzelnen Wertpapieren erteilt.

Welche Erfahrungen gibt es mit den Börsendiensten?

Erfahrungsberichte werden auf dieser Website nicht gesammelt, weil sie sich nicht überprüfen lassen. Überprüfbar ist anderes: die Jahresreihe der Aktien-Analyse seit 2004 einschließlich der vier Verlustjahre, die seit Dezember 2013 laufende Performancemessung und die Kontrolle aller Performance-Angaben durch die CONQUEST Investment Advisory AG, ein von der BaFin beaufsichtigtes Wertpapierinstitut und die ISSN des seit 1992 erscheinenden Titels.

Ist Dr. Bastian Siegert seriös — und woran lässt sich das prüfen?

Das lässt sich an sechs Punkten prüfen, die jeder nachschlagen kann: ob ein Name unter der Analyse steht, wer das Research bezahlt, ob die Annahmen im Text stehen, ob die Widerlegungsbedingung genannt wird, ob der Titel registriert ist und wie lange er erscheint, und wer die Zahlen nachprüft. Die Belege dazu stehen unter Seriosität prüfen.

Erhalte ich hier eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung?

Nein. Diese Website enthält keine Anlageberatung und keine Anlagevermittlung. Sie beschreibt eine Prüfmethode und erteilt keine Auskünfte zu einzelnen Wertpapieren oder zur persönlichen Anlagesituation. Anlagevermittlung, Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung erfolgen ausschließlich über die im Impressum genannte Gesellschaft und die dort genannten Partnerinstitute.

Weiterlesen

Dieselbe Prüfung, angewandt auf ein nicht börsennotiertes Unternehmen — und wie ein geprüfter Wert zur Grundlage einer Übertragung wird —, steht unter Erbrecht und Unternehmensnachfolge. Wie aus dem Research eine verwaltete Struktur wird, steht unter Vermögen.

Dr. Bastian Siegert ist Rechtsanwalt und Kapitalmarktanalyst und leitet Siegert Research. Schwerpunkte sind Vermögensnachfolge, Vermögensstrukturierung und Unternehmensbewertung.

Stand: September 2026